
Stoßwellentherapie in Rostock
Gezielte Behandlung bei hartnäckigen Sehnen- und Ansatzbeschwerden: Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) bietet eine nicht operative Behandlungsmöglichkeit bei Fersensporn, Kalkschulter, Tennisellenbogen und ausgewählten weiteren Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Neue Möglichkeiten bei hartnäckigen Sehnen- und Gelenkbeschwerden
Schmerzen an der Ferse beim ersten Schritt am Morgen, ein hartnäckiger Tennisellenbogen oder eine schmerzhafte Kalkschulter: Beschwerden an Sehnen und Sehnenansätzen können die Beweglichkeit und Belastbarkeit im Alltag erheblich einschränken.
Besonders belastend wird es, wenn die Beschwerden über Wochen oder Monate bestehen und bisherige Behandlungen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) bietet bei ausgewählten Erkrankungen eine ergänzende konservative Behandlungsmöglichkeit. Sie nutzt mechanische Druck- beziehungsweise Stoßwellen, die von außen gezielt auf die betroffene Körperregion übertragen werden.
Die Anwendung erfolgt ohne operativen Eingriff und ohne Injektion. Ziel ist es, schmerzhafte Geweberegionen zu behandeln und die Voraussetzungen für eine verbesserte Belastbarkeit zu unterstützen.
In der Praxis Orthopädie Stadtmitte Rostock beraten wir Sie zu den Möglichkeiten der Stoßwellentherapie und prüfen, ob diese Behandlung zu Ihren Beschwerden und bisherigen Therapien passt.
Was ist Stoßwellentherapie?
Die Stoßwellentherapie ist ein nicht-operatives, physikalisches Behandlungsverfahren. Die Abkürzung ESWT steht für Extrakorporale Stoßwellentherapie. Extrakorporal bedeutet, dass die Behandlung von außerhalb des Körpers erfolgt.
Bei der Therapie werden energiereiche mechanische Impulse über einen Behandlungskopf und ein Kontaktmedium in das Gewebe übertragen. Die mechanischen Reize wirken auf die behandelte Region und können dort biologische Reaktionen auslösen.
Untersucht werden unter anderem mögliche Einflüsse auf die Schmerzverarbeitung, die lokale Durchblutung und zelluläre Signalwege, die an Umbau- und Anpassungsvorgängen im Gewebe beteiligt sind.
Die medizinische Nutzung von Stoßwellen begann insbesondere in der Urologie zur Zertrümmerung von Nierensteinen. Später wurde die Technologie für verschiedene orthopädische Anwendungen weiterentwickelt.
Heute wird die Stoßwellentherapie bei ausgewählten Sehnen- und Ansatzbeschwerden, schmerzhaften Kalkablagerungen und bestimmten weiteren Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt.
Wie funktioniert die Stoßwellentherapie?
Die ESWT arbeitet mit kurzen mechanischen Impulsen, die gezielt auf die betroffene Region übertragen werden. Je nach verwendetem Verfahren entstehen unterschiedliche Druckverteilungen und Eindringtiefen.
Durch diese mechanische Stimulation sollen biologische Anpassungsprozesse im behandelten Gewebe beeinflusst werden. In experimentellen Untersuchungen wurden unter anderem Veränderungen der Zellaktivität und verschiedener Botenstoffe beobachtet.
Bei bestimmten Erkrankungen, insbesondere bei chronischen Fersenschmerzen durch eine Plantarfasziitis, liegen klinische Studien vor, die eine Schmerzlinderung durch Stoßwellentherapie unterstützen.
Bei der Kalkschulter wird außerdem untersucht, inwieweit Stoßwellen die Veränderung oder den Abbau von Kalkdepots beeinflussen können. Ein entsprechender Effekt kann jedoch nicht bei jeder Behandlung vorausgesetzt werden.
Die Wirkung hängt von der zugrunde liegenden Erkrankung, der verwendeten Stoßwellentechnik, der Dosierung und individuellen Faktoren ab.
Radiale und fokussierte Stoßwellentherapie – wo liegt der Unterschied?
Grundsätzlich unterscheidet man zwei häufig eingesetzte Verfahren: die radiale und die fokussierte extrakorporale Stoßwellentherapie.
Radiale Stoßwellentherapie
Bei der radialen Stoßwellentherapie werden mechanische Druckwellen erzeugt, die sich vom Behandlungskopf aus in das umliegende Gewebe ausbreiten.
Dieses Verfahren eignet sich insbesondere zur Behandlung ausgewählter oberflächlicher Sehnenansätze und Weichteilstrukturen. Es wird beispielsweise bei Beschwerden an der Ferse oder am Ellenbogen eingesetzt.
Fokussierte Stoßwellentherapie
Bei der fokussierten Stoßwellentherapie wird die Energie in einem definierten Bereich gebündelt. Dadurch können auch tiefer gelegene Strukturen gezielt behandelt werden.
Die fokussierte Technik spielt unter anderem bei bestimmten Sehnenerkrankungen und speziellen knöchernen Indikationen eine Rolle.
Welche Technik geeignet ist, hängt von der Diagnose, der Tiefe der zu behandelnden Struktur und dem medizinischen Behandlungsziel ab. Die beiden Verfahren sind deshalb nicht bei jeder Erkrankung austauschbar.
Bei welchen Beschwerden kann Stoßwellentherapie helfen?
Die ESWT wird bei unterschiedlichen Erkrankungen der Sehnen, Sehnenansätze und weiterer Strukturen des Bewegungsapparates eingesetzt.
Besonders interessant ist sie bei länger bestehenden Beschwerden, wenn bewährte konservative Maßnahmen nicht ausreichend geholfen haben.
Fersensporn und Plantarfasziitis
Chronische Schmerzen unter der Ferse gehören zu den häufigen Anwendungsgebieten der Stoßwellentherapie.
Häufig liegt den Beschwerden eine sogenannte Plantare Fasziopathie beziehungsweise Plantarfasziitis zugrunde. Dabei ist die kräftige Bindegewebsplatte an der Fußsohle verändert und schmerzhaft.
Typisch sind stechende Schmerzen beim ersten Auftreten am Morgen oder nach längerem Sitzen. Auch längeres Stehen, Gehen und sportliche Belastungen können Beschwerden auslösen.
Ein knöcherner Fersensporn kann zusätzlich vorhanden sein, ist aber nicht zwangsläufig die eigentliche Schmerzursache.
Die Stoßwellentherapie ist bei chronischem Fersenschmerz eine anerkannte Behandlungsoption. Studien zeigen, dass sie bei einem Teil der Betroffenen zu einer Verbesserung der Schmerzen beitragen kann.
Unter bestimmten Voraussetzungen wird diese Behandlung bei chronischer Plantarfasziitis sogar von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
Bei einer Kalkschulter bilden sich Kalkablagerungen im Bereich der Schultersehnen, häufig innerhalb der Rotatorenmanschette.
Diese Veränderungen können mit erheblichen Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit einhergehen. Besonders Überkopfbewegungen oder das Liegen auf der betroffenen Schulter werden häufig als unangenehm empfunden.
Die Stoßwellentherapie wird eingesetzt, um die betroffene Sehnenregion gezielt zu behandeln. Dabei wird unter anderem untersucht, ob Stoßwellen den Abbau von Kalkablagerungen unterstützen und Beschwerden beeinflussen können.
Tennisellenbogen und Golferellenbogen
Ein Tennisellenbogen oder Golferellenbogen entsteht häufig durch wiederholte Belastungen der Unterarmmuskulatur und ihrer Sehnenansätze am Ellenbogen.
Typische Beschwerden sind Schmerzen beim Greifen, Heben, Tragen oder bei Drehbewegungen des Unterarms. Auch alltägliche Tätigkeiten können dadurch zunehmend unangenehm werden.
Die Stoßwellentherapie wird bei solchen chronischen Sehnenansatzbeschwerden eingesetzt und wissenschaftlich untersucht.
Die Behandlung verfolgt das Ziel, die schmerzhafte Region mechanisch zu stimulieren und eine mögliche Verbesserung der Beschwerden zu unterstützen.
Gerade bei länger bestehenden Beschwerden ist die Kombination mit einer gezielten Belastungssteuerung und einem Übungsprogramm wichtig.
Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
Beschwerden der Achillessehne treten häufig bei sportlich aktiven Menschen auf, können aber auch ohne intensive sportliche Belastung entstehen.
Typisch sind Schmerzen bei den ersten Schritten am Morgen, beim Laufen, Springen oder bei längerer Belastung. Häufig bestehen die Beschwerden über einen längeren Zeitraum.
Bei einer Achillessehnentendinopathie können Stoßwellen als ergänzende Behandlungsmöglichkeit besprochen werden.
Eine wichtige Grundlage bleibt dabei ein individuell dosiertes Trainingsprogramm, insbesondere zur schrittweisen Wiederherstellung der Belastbarkeit der Sehne.
Patellaspitzensyndrom und weitere Sehnenbeschwerden
Auch bei ausgewählten Beschwerden der Patellasehne, beispielsweise dem sogenannten Patellaspitzensyndrom, wird die Stoßwellentherapie eingesetzt.
Diese Erkrankung tritt häufig bei Sportarten mit wiederholten Sprung- und Landebelastungen auf. Die Behandlung kann gegebenenfalls ergänzend zu einem strukturierten Trainingsprogramm erfolgen.
Auch bei weiteren chronischen Sehnenansatzbeschwerden wird ESWT untersucht. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Diagnose und dem wissenschaftlichen Kenntnisstand ab.
Welche Vorteile bietet die Stoßwellentherapie?
Für viele Patientinnen und Patienten ist die ESWT interessant, weil sie ausgewählte Beschwerden des Bewegungsapparates ohne operativen Eingriff behandeln lässt.
- Nicht operative Behandlung: Die Anwendung erfolgt von außen über die Haut und benötigt keine chirurgische Eröffnung des Gewebes.
- Keine Injektion erforderlich: Die eigentliche Stoßwellenbehandlung kommt ohne Spritzen aus.
- Gezielte Behandlung: Die mechanischen Impulse werden auf die betroffene Sehnen- oder Ansatzregion übertragen.
- Ambulante Durchführung: Die Anwendung kann in der orthopädischen Praxis erfolgen. Ein stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig.
- Kurze Behandlungszeit: Eine Sitzung dauert häufig etwa 5 bis 15 Minuten.
- Mit aktiver Therapie kombinierbar: ESWT kann bei geeigneter Indikation ergänzend zu Übungen, Physiotherapie und Belastungssteuerung eingesetzt werden.
Bei bestimmten chronischen Beschwerden, besonders bei länger bestehenden Fersenschmerzen, kann die Stoßwellentherapie somit eine zusätzliche Option innerhalb eines konservativen Behandlungskonzeptes darstellen.
Wie läuft die Stoßwellentherapie in unserer Praxis ab?
Die Stoßwellentherapie wird ambulant durchgeführt. Vor Beginn erfolgt eine orthopädische Untersuchung, um die Ursache Ihrer Beschwerden möglichst genau einzugrenzen.
- 1. Untersuchung und Beratung: Wir besprechen Ihre Beschwerden, deren Dauer sowie die bisher durchgeführten Behandlungen. Gegebenenfalls berücksichtigen wir vorhandene Ultraschall-, Röntgen- oder weitere Untersuchungsbefunde.
- 2. Bestimmung der Behandlungsregion: Die schmerzhafte Struktur wird anhand der ärztlichen Untersuchung und gegebenenfalls vorhandener Bildgebung lokalisiert.
- 3. Vorbereitung: Die betroffene Region wird freigemacht. Ein Kontaktgel verbessert die Übertragung der mechanischen Impulse vom Behandlungskopf auf die Haut.
- 4. Stoßwellenbehandlung: Die Impulse werden gezielt auf die vorgesehene Region übertragen. Die Intensität wird dem Beschwerdebild und der individuellen Verträglichkeit angepasst.
- 5. Nachbehandlung: Anschließend erhalten Sie Empfehlungen zur körperlichen Belastung und gegebenenfalls zu begleitenden Übungen oder weiteren Behandlungen.
Die eigentliche Anwendung dauert häufig etwa 5 bis 15 Minuten. Die Behandlungsdauer hängt unter anderem von der betroffenen Körperregion, der Technik und dem vorgesehenen Therapieprotokoll ab.
Häufig werden etwa ein bis drei Sitzungen geplant. Je nach Erkrankung können auch andere Behandlungsschemata sinnvoll sein. Die Abstände zwischen den Sitzungen richten sich nach dem individuellen Behandlungskonzept.
Während der Behandlung können die mechanischen Impulse unangenehm oder schmerzhaft sein. Die Intensität kann innerhalb der therapeutischen Möglichkeiten angepasst werden.
Stoßwellentherapie und aktive Rehabilitation
Gerade bei chronischen Sehnenerkrankungen kommt es nicht nur darauf an, Schmerzen zu reduzieren. Entscheidend ist häufig auch, die Belastbarkeit der betroffenen Struktur schrittweise wiederherzustellen.
Ein individuell abgestimmtes Übungsprogramm kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten. Beispielsweise spielen gezielte Kräftigungsübungen bei Achillessehnenbeschwerden oder Tennisellenbogen eine zentrale Rolle.
Die Stoßwellentherapie kann bei geeigneter Indikation als ergänzende Maßnahme in eine solche aktive Behandlung eingebunden werden.
In unserer Praxis betrachten wir deshalb nicht nur die schmerzhafte Körperregion, sondern auch die Belastungen, die zu den Beschwerden beigetragen haben können.
Verträglichkeit und mögliche Risiken
Die Stoßwellentherapie erfolgt ohne Hautschnitt und wird bei geeigneter Indikation häufig gut toleriert. Da mechanische Impulse auf das Gewebe übertragen werden, können während der Behandlung allerdings Schmerzen entstehen.
Nach einer Anwendung sind vorübergehende lokale Beschwerden möglich. Dazu gehören Druckempfindlichkeit, Rötungen, Schwellungen oder kleinere Blutergüsse.
Vor der Behandlung prüfen wir mögliche Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen. Dazu gehören unter anderem relevante Gerinnungsstörungen, eine Schwangerschaft, Tumorerkrankungen im vorgesehenen Behandlungsgebiet und weitere Faktoren, die abhängig von Technik und Energie berücksichtigt werden müssen.
Die Stoßwellentherapie ersetzt keine notwendige ärztliche Diagnostik. Bei unklaren Beschwerden, akuten Verletzungen oder Verdacht auf strukturelle Schäden kann zunächst eine weiterführende Untersuchung erforderlich sein.
Was kostet eine Stoßwellentherapie in Rostock?
Die Kostenübernahme für eine Stoßwellentherapie hängt von der jeweiligen Erkrankung und den medizinischen sowie abrechnungsrechtlichen Voraussetzungen ab.
Bei chronischem Fersenschmerz durch eine Plantarfasziitis kann ESWT eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung sein. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Beschwerden die körperliche Aktivität seit mindestens sechs Monaten einschränken und unterschiedliche konservative Maßnahmen einschließlich Schonung, Dehnübungen und Einlagen keine ausreichende Besserung gebracht haben.
Bei dieser Indikation sind unter den festgelegten Voraussetzungen maximal drei Sitzungen pro Krankheitsepisode und betroffenem Fuß vorgesehen. Ob die Behandlung in unserem Fall als Kassenleistung durchgeführt und abgerechnet werden kann, klären wir individuell.
Bei anderen orthopädischen Beschwerden, etwa Kalkschulter oder Tennisellenbogen, handelt es sich in der gesetzlichen Krankenversicherung üblicherweise um eine Selbstzahlerleistung (IGeL).
Vor einer Selbstzahlerbehandlung informieren wir Sie über den geplanten Ablauf, die Anzahl der vorgesehenen Sitzungen, die medizinischen Alternativen und die voraussichtlichen Kosten.
Ob eine private Krankenversicherung oder Beihilfe Kosten übernimmt, hängt vom jeweiligen Tarif und den individuellen Voraussetzungen ab.
Häufige Fragen zur Stoßwellentherapie
Ist die Stoßwellentherapie schmerzhaft?
Während der Behandlung können die mechanischen Impulse unangenehm sein. Das persönliche Schmerzempfinden unterscheidet sich je nach Behandlungsregion und Empfindlichkeit. Die Intensität wird soweit möglich an die individuelle Verträglichkeit angepasst.
Wie lange dauert eine Stoßwellenbehandlung?
Die eigentliche Behandlung dauert häufig etwa 5 bis 15 Minuten. Hinzu kommen gegebenenfalls Untersuchung, Beratung und Vorbereitung.
Wie viele Sitzungen sind erforderlich?
Häufig werden ein bis drei Anwendungen geplant. Die Zahl der Sitzungen hängt jedoch von der Erkrankung und dem verwendeten Behandlungsschema ab. Bei der GKV-Leistung wegen chronischer Plantarfasziitis gelten besondere Vorgaben, darunter maximal drei Sitzungen pro Krankheitsepisode und betroffenem Fuß.
Kann die Stoßwellentherapie einen Fersensporn entfernen?
Das Ziel der Stoßwellentherapie bei plantaren Fersenschmerzen ist in erster Linie die Linderung der Beschwerden. Eine Entfernung eines knöchernen Fersensporns ist nicht erforderlich, um eine Verbesserung zu erreichen. Häufig steht ohnehin die schmerzhafte Plantarfaszie und nicht der knöcherne Sporn selbst im Vordergrund.
Ist die Behandlung auch für Sportler geeignet?
Stoßwellentherapie wird auch bei sportbedingten Überlastungsbeschwerden eingesetzt, beispielsweise an Achillessehne, Patellasehne oder Ellenbogen. Entscheidend ist, dass zunächst die Ursache der Beschwerden geklärt wird und die Behandlung mit einer geeigneten Trainings- und Belastungssteuerung kombiniert wird.
Kann ich nach der Behandlung direkt Sport treiben?
Ob und wie stark Sie sich nach der Anwendung belasten sollten, hängt von der behandelten Struktur und dem Beschwerdebild ab. Häufig wird empfohlen, intensive Belastungen der behandelten Region vorübergehend zu reduzieren. Sie erhalten dazu individuelle Hinweise.
Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten?
Bei chronischem Fersenschmerz durch Plantarfasziitis ist ESWT unter festgelegten medizinischen Voraussetzungen eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Bei vielen anderen orthopädischen Anwendungen handelt es sich dagegen um eine Selbstzahlerleistung. Ob eine Kassenabrechnung im konkreten Fall möglich ist, klären wir vor Behandlungsbeginn.
Stoßwellentherapie in der Orthopädie Stadtmitte Rostock
Sie leiden unter hartnäckigen Schmerzen an der Ferse, einer gereizten Achillessehne, einem Tennisellenbogen oder anderen länger bestehenden Sehnenbeschwerden?
In der Orthopädie Stadtmitte Rostock beraten wir Sie gerne zu den Möglichkeiten der Stoßwellentherapie.
Wir nehmen uns Zeit für eine sorgfältige orthopädische Untersuchung und besprechen, welche Behandlungsmöglichkeiten zu Ihren Beschwerden, Ihren bisherigen Therapien und Ihren persönlichen Zielen passen.
Unser Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, Schmerzen besser zu bewältigen und Ihre Beweglichkeit sowie körperliche Belastbarkeit möglichst gut zu erhalten oder wiederherzustellen.
Orthopädie Stadtmitte
Vögenstraße 1
18055 Rostock
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Wissenschaftliche Grundlagen und weiterführende Informationen
Die folgenden Quellen bieten weiterführende Informationen zur extrakorporalen Stoßwellentherapie, zu ihren Anwendungsgebieten und zur wissenschaftlichen Bewertung.
- Gemeinsamer Bundesausschuss: ESWT bei chronischem Fersenschmerz als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung
- Deutschsprachige Internationale Gesellschaft für Extrakorporale Stoßwellentherapie (DIGEST): Indikationen und Behandlungsvoraussetzungen
- Lippi et al. (2024): Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse zur Stoßwellentherapie bei Plantarfasziopathie
- Tung et al. (2025): Vergleich der Stoßwellentherapie mit weiteren konservativen Behandlungen bei Plantarfasziitis
- Medizinischer Dienst Bund (2025): Wissenschaftliche Bewertung der ESWT bei Kalkschulter und Tennisellenbogen
Die Informationen dieser Seite dienen der allgemeinen Patienteninformation. Sie ersetzen keine individuelle ärztliche Untersuchung, Beratung oder Aufklärung über mögliche Risiken und Behandlungsalternativen.
